Donnerstag, 12. Februar 2009

sapere aude

sapere audeo!

tach.

ja, ich wage zu denken und ich bedauere die konsequenzen. denn beim lesen diverser nachrichtenformate stellte sich mir die frage, ob das auch andere tun.

die menschheit ist am arsch.

finanzkrise, umweltkatastrophe und schurken überall. es gibt selten positive news - alles muss noch schrecklicher aufgemacht werden, als es ist. das erzeugt negatives feedback und noch mehr negative vibes.

das führt zu einem nachrichtenboykott meinerseits, weil ich das alles nicht mehr hören/sehen will.

"gute nachrichten"?? - meist gut getarnter populistischer aktionismus.

Beispiele?

1) jugendschutz im internet (sprich: gläserne kommunikation) - realer jugendschutz? jährlich sinkende geldmittel.

2) banken vernichten geld (bzw. jemand anderes hat's jetzt) - Aktion: gebt ihnen mehr davon und das in dimensionen, die sich mir verschliessen

etc. pp.

gier und dummheit - zwei probleme, denen sich die menschheit langsam mal stellen sollte.

wer textet eigentlich BILD-überschriften? ich weiß nicht, ob man die komplette redaktion wegen kollektiver volksverdummung vor den internationalen gerichtshof zitieren sollte. am besten gleich mit ca. 90% der programmdirektoren sämtlicher rundfunkanstalten.

BSDW (bildschlagzeile der woche):
Wird diese Terror-Transe endlich weggesperrt?

also ich hatte jetzt geschminkte gotteskrieger erwartet (was mich weiter überlegen lässt, wie einfach es doch transvestiten in afghanistan etc. haben: burka drüber und fertig ^^).

naja...

zurück zum anfang:

die welt ist reif für ein neues zeitalter der aufklärung.
kant2.0 - das könnte, richtig verpackt, sogar funktionieren, wenn sich die unzähligen wissensformate (welche auch viele konsumenten erreichen) sich weg von bullshit (xxl burger und blödsinn im allgemeinen) und hin zu echter wissensvermittlung bewegen würden.

cool wär's.


danke fürs zulesen

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ps: ein japanisches sprichwort, was mir ein freund ins hirn pflanzte:
"überfluss ist gefährlicher als mangel."