Mittwoch, 24. Dezember 2008

backe backe ...

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... kuchen

oder: küchenfront 1914 ^^
tach!
obiges bild zeigt schwesterherz und moi nachdem sie ihre preisgekrönte russische zupftorte in den ofen geschoben hatte. ja ralf, genau die, die es heute abend zum heiligen betrinken geben wird ^^.

bis dahin eine reichhaltige bescherung, frohes fest und den andern kram ...

ich werd' jetzt erstmal in roter kluft kinder verkloppen gehen *gg

Montag, 22. Dezember 2008

werbung die zweite

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tschaja, was gibt's da noch zu schreiben?

am 28.12. besteht die möglichkeit im bilding.eu (http://www.bilding.eu/) ungewollte geschenke loszuwerden (im tausch gegen andere) und dazu die unvergleichlichen "los guerros del jazz" (www.myspace.com/losguerrosdeljazz) zu erleben. das spassgeladene liedgut der kampfjazzer (bei welchen der autor dieser seite die tasten kloppt) wird von dj D.I.S. unterstützt, welcher mit harzigem dubstep die stimmung vorm überkochen retten wird. also alles in allem ein familienfreundlicher sonntagnachmittag in entspannter atmosphäre.

das ganze startet 15.00 uhr und geht bis jeder genug hat.

also: kommet in scharen!

werbung ende ... weiter im programm!

achja: frohes fest und so
www.somafm.com --> xmasinfrisko - das ultimative webradio für alle weihnachtsmuffel!

danke für's zulesen

Samstag, 20. Dezember 2008

karl dall revival

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oder: einseitige bindehautentzündung ist doof.

tach.

gestern: beim weihnachtsshoppen (und ich hab alle geschenke zusammen) einseitiger kopfschmerz und ein juckendes auge.

später am abend - spiegelcheck. ziemlich rot. (oma - was hast du für rote augen??)

nachtruhe.

heute morgen: auge kaum aufbekommen.

gibt es eigentlich irgendwo piratenaugenklappen mit integrierter kühlung?

naja ... wenn doch heute nur irgendwo ein karl-dall-look-alike-contest wäre ... aber so ...
hoffentlich fang ich ne an, schlechte witze zu erzählen ^^

danke für's zulesen
--
np: xmasinfrisko @ somafm.com

Freitag, 12. Dezember 2008

Impressionen - 3. Teil!

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Eintrag vom 29.11.2008




"Uschiiiieee – wills du eehn Tschin Donnig??“ waren die ersten deutschen Worte, welche ich heut vernahm. Im allerfeinsten Dresdner Dialekt, eigentlich schon fast wie ausgedacht.
„Und nim die Fiehße von dem Disch!“

Memo an mich selbst: beim nächsten mal unbedingt ein Diktiergerät mitnehmen.

Aber ich schweife ab. Gestern war ich tanzen. Klingt komisch – war aber so. Da 21.30 Einlass und 23.00 Drinks-for-free-Stop war, galt es ein gewisses halsbrecherisches Tempo an der Bar vorzulegen.
„Wahed cabbaya rum cola“ und das in hoher Frequenz.

Was sich am Anfang nach einem arabischen Folkloreabend der schlimmeren Art anhörte, entwickelte sich dann doch zu einer geilen Elektroparty mit zutraulichen russischen Supermodells auf der Tanzfläche und ihren (wie ich leider feststellte) zwar toleranten aber dann doch besitzergreifenden Freunden. Naja … 2.00 hatte ich meinen anfänglichen euphorischen Pegel wieder rausgetanzt und ab in die Kiste gings.

Heut Vormittag ausgiebig ferngesehen – „Fluch der Karibik 3“ im Original mit arabischen Untertiteln. Danach „Beverly Hills Cop 3“ ebenso. Ich hab auf dem Zimmer so ne Art arabisches Premiere, dazu diverse russische Sender (da läuft noch „der Preis ist heiß“ und auch „Richter Alexeij Holtow“ oder so *gg), CNN und die schlechten deutschen Sender.

KEINE SIMPSONS! Das ist sooooo bitter.

Aber irgendwie hab ich ganz vergessen, meinen bleichen Kadaver in die Sonne zu legen. Aber sei’s drum – es ging ja ums Entspannen und geiles Wetter im Allgemeinen. Dafür ist es hier zu perfekt zum Leute kucken.

Erschreckend, mit welcher Ignoranz und Arroganz die Leute teilweise mit dem Personal umgehen.

Naja … das war’s … noch ein paar langweilige Bilder – danke für’s zulesen.









Donnerstag, 11. Dezember 2008

Impressionen Teil 2 !

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Eintrag vom 28.11.08


Vielleicht sollte ich noch ein paar Zeilen auf die Beschallung hier verwenden. Am Animationszentrum Pool dröhnen vertraute Hits aus den Boxen (sogar mal Incognito!) unterbrochen nur, wenn einer der Animateure zum „Belly-Dance-Course“ aufruft. Ist schon witzig, wenn schon in die Jahre gekommene Hausfrauen sich relativ unbeholfen zu arabischer Musik bewegen und dabei versuchen besonders exotisch zu wirken. Sehr amüsabel – aber die Vortänzerin …

Die andere Art von Musik ist die omnipräsente Hintergrundbeschallung, die so klingt als ob ein 10jähriger Musikschüler bekannte Hits zum Erstaunen der älteren Verwandschaft auf dem Keyboard klimpert. Auf einem billigen Keyboard. Aber ein gewisser Wiedererkennungswert ist vorhanden. So laufe ich jeden Morgen zu „Loosing my Religion“ von REM zum Frystyck, mit einer Art Synthie-Alt-Saxophon als Melodiestimme und in einem Tempo, das man ganz gut zum Tanztee im Seniorenheim von Castrop – Rauxel spielen könnte.
Btw: Heut Abend geht’s in die Hoteldisko. Mal schauen was da abgeht (zumal hier ab und zu ganz brauchbarer Elektro läuft).

Was werden eigentlich die heimischen Servicekräfte denken, wenn sie ihre Kultur so pervertiert an Touris wiederfinden? Jede 2. Frau scheint sich hier sofort nach der Ankunft Wollrastas verpassen zu lassen, hüllt sich in billige, mit Hieroglyphen bedruckte Tücher und lässt sich irgendwas auf arabisch per Henna auf die Haut malen, was übersetzt wahrscheinlich einen Beipackzettel zu einem Durchfallmittel ergibt.
Ist wie mit diesem Bauchtanzkurs: belustigend für den unbeteiligten Beobachter, aufregend für die Protagonistin und unsagbar peinlich für den unbeteiligten Ehemann, sofern er nicht schon sein Schamzentrum mit Alk betäubt hat.

Ein weiteres Phänomen sind diese befreundeten Paare. Die Konstellation und Entwicklung scheint immer dieselbe zu sein: man lernt sich beim Bustransfer kennen, die Verbindung wird von den Damen initiiert (wovon eine immer (!) viel zu viel labert). Die Herren betrinken sich in stoischer Ergebenheit, werfen sich beim Vorbeischlendern junger Dinger vielsagende Blicke des Begehrens (und kurz danach des Bedauerns mit Blick auf ihre Frauen) zu. Die Frauen reden und reden und reden aber seltsamerweise ergibt das nur der äußeren Form her einen Dialog. In Wahrheit sind es zwei bedeutungslose Monologe, die sich ineinander verzahnen.

[geil. Ich hab grad den russischen blechi gesehen!!!!]

Jedenfalls werden kurz vor Ende noch Kontaktdaten ausgetauscht und was danach passiert entzieht sich meiner Wahrnehmung. Ich bin mir jedoch fast sicher, dass ausreichend gelästert wird und wieder ist es die Frau die den Monolog hält.
Das Dumme daran ist, dass die Verifizierung dieser These schwerfallen dürfte.

Aber natürlich gibt es zwischen diesen extrem Normalos und den weilden Tieren auch noch ganz angenehme Zeitgenossen. Die, die sich unauffälig verhalten. Gute Menschen.


Dienstag, 9. Dezember 2008

impressionen aus der pauschaltourismushölle I/III

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Eintrag vom 27.11.
Tach.

25°C. Die Anlage ist bevölkert von russischen Supermodells und ihren mafiösen Liebhabern/Freunden/Ehemännern. Dazu russische Matronen und älteren Damen, die ihre lederartige, sonnenverbrannte Haut viel zu offen zur Schau stellen.
An Herren sind da die dünnen, drahtigen und die unglaublich dicken.
Die Deutschen erkennt man an ihrem meist verkniffenen Gesichtsausdruck.
Und ich mittendrin – im All-Inklusive-Urlaub in Hurghada / Ägypten.

Die Verpflegung ist ok (Reis + rätselhaftes Gemüse + rätselhaftes Fleisch), das Bier ist spektakulär. Sollte es auch – es wurde ja schließlich hier erfunden.

Komisch – gerade sagte mir eine Russin am Nachbartisch, dass ich ihrem Sohn wie aus dem Gesicht geschnitten sei. Gestern meinte das selbe schon eine Familie aus Hoyerswerda …

Aber zurück zum bisherigen Verlauf:
Am Dienstag habe ich mich massieren lassen. Dazu ging es in einem Kleinbus mit drei Arabern in ein spärlich beleuchtetes türkisches Bad. „I give you spezial massage“, meinte der junge ziemlich gepflegt aussehende Ägypter und obwohl er dabei meinen Klöten gefährlich nahe kam („relax, relax …“ dabei murmelnd) war es dann doch nicht so schwul wie befürchtet.
Approppos: gestern auf dem Schiff nach Paradies Island reichte ein wenig Getrommel, damit sich alle Anwesenden benahmen als hätte der Name der Insel noch eine versteckte, schwule Bedeutung.
Das mag aber auch von ihrer Behandlung der Frauen her rühren. Jedenfalls war die Kairoer Familie mit der ich mich gestern unterhielt zwar weltoffen, aber die Mutter (auch wenn sie ultrahöflich behandelt wurde) wurde weitesgehend ignoriert.

Verflucht … russische Strandschönheiten … wo war ich gerade?

Achja – Homosexualität. Die Unterdrückung des Weiblichen scheint diese zu unterstützen. Aber wahrscheinlich ist dies auch nur ein Vorurteil und diese Leute sind hier nur von einer Lebensfreude erfüllt, die uns fremd ist.

Ortswechsel: vom Speisebereich unterm Palmendach zur Bar unterm Palmendach, 15 Meter hinter mir das Rote Meer, das jedoch seit gestern (ich war baden!!) das Gelbe Meer heißen sollte. Oder zumindest das Orangene.
Dazu Getränkewechsel von Bier zu Rum-Cola.

Randbemerkung: Fette und ich meine so richtig FETTE Frauen im Bikini sind kein schöner Anblick. Zumal wenn sie rot-weiß gesprenkelt sind. Aber zum Kreislauf in den Griff bekommen bestens geeignet *gg*

Erwähnte ich eigentlich schon meinen Roomboy Mahmoud? Der ist eigentlich ziemlich cool und klopft jeden Morgen gegen 10.00 mit der Frage ob er meine Bude aufräumen soll. Trotz einem „No, Thanks.“ Tut er dies trotzdem. Genau wie mein „one moment please“ heute morgen ignoriert wurde, was zu einer peinlichen Begegnung auf der Toilette führte.
Naja – wir haben herzlichst gelacht und er wird wohl von mir auch reichlich Tip bekommen. Den hat mein Kellner Azis schon bekommen und ist nun schon wieder zuuuuu höflich.






Das hat mir gerade mein Barkeeper Hadj ins Notizbuch gemalt. Es scheint gerade eine ruhige Stunde zu sein. Die meisten schlafen ihren mittäglichen Rausch aus. (btw: Rum-Cola #2)

Verdammt! Gerade eben fiel mein Blick auf zwei rot-weiß gesprenkelte Kürbisse auf Streichhölzern also schnell den Blick zurückgewandt auf die drei russischen, Bier trinkenden Schönheiten.
Ok. Außer rot-weiß gesprenkelt gibt es auch noch weiß-dunkelbraun gewellt.

Ich stelle gerade fest, dass nicht alle Deutschen diesen verkniffenen Gesichtsausdruck haben. Zumindest nicht, wenn sie leicht einen sitzen haben. Auch kann man bei einigen nicht feststellen, ob der sandige Untergrund oder der Alk schuld am eigentümlichen Gang sind.

Nach dem Besuch der hiesigen Toilette habe ich gerade beschlossen, mich schreibenderweise an der Bar fest zutrinken. Schaun mer mal, was bei rumkommt. Btw: der Rum kommt … und zwar grandios (muharhar).

So viele Gesichter – so unterschiedliche Geschichten. Zum Beispiel das Paar, das bis heute bei mir gegenüber gewohnt hat. Mann war die Frau von ihrem Ollen angenervt und das nur, weil der ein wenig mit dem Personal gelabert hat. Im Allgemeinen scheint ein gemeinsamer Urlaub (evtl. noch mit Kindern!) eine fantastische Möglichkeit zu sein, um eine fragile Beziehung auf die Probe zu stellen (und wahrscheinlich auch zu beenden). Aber da spricht wahrscheinlich nur der zynische Single aus mir.
Langsam nimmt der Betrieb an der Bar wieder zu. Es ist seltsam, wie sehr sich die Menschen gleichen – innerlich wie auch äußerlich.

Darsteller und Statisten; Wölfe und Schafe.

Es Gibt 3 Arten von Menschen: Die, die bis drei zählen können und die anderen.

Ist es verbrecherisch, aus dem Phänotyp andere Eigenschaften abzuleiten?

Das gibt Anlass zu weiteren Fragen: Gibt es eigentlich wissenschaftliche Arbeiten, weniger ökonomischer oder sexualwissenschaftlicher, denn eher soziologisch behaviouristischer Natur? Urlaubsreportagen á la „So flirten die Deutschen auf Malle“ etc. gibt es ja zu genüge aber hat schon mal jemand die Perspektive eines 08/15 Pauschaltouristen verfilmt?
Ich meine, wenn es Bücher wie „Effie Briest“ gibt, warum dann nicht mal ein ähnliches Dokument über das „Nichts-Passieren“ im Urlaub?
Einfach nur dieses Dahinplätschern, dieses Sich-Treiben-Lassen …

Wenn Familie Meyer sich die Bude vorrichtet scheint das ja auch genug Leute zu interessieren. Aber ich schweife ab – es gilt eine Entscheidung zu treffen: Richtig zusaufen und das abendliche Buffet nur noch schemenhaft wahrnehmen oder sachte das Gas rausnehmen …

Hmmm … komischerweise hat die Vernunft gesiegt.



(to be continued ...)

Dienstag, 2. Dezember 2008

kurze Werbeunterbrechung

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Am 26.12. wird wieder einmal die Stadt gerockt.
Bewährtes wird erwachsen.
Also: vorbeikommen, feiern & Bekannte treffen!