Mittwoch, 10. Februar 2010

urlaub - pt IV

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tach,
hier nun also der vierte und letzte teil des urlaubsbericht. und dann kann ich endlich wieder normales zeuchs bloggen.

eigentlich ist es auch ganz schnell erzählt. wir mieteten ein auto und fuhren jede erdenkliche straße auf der insel ab. da der von uns preferierte jeep nicht verfügbar war bekamen wir für den selben preis ein schwarzes geschoss mit oben ohne von saab.

also kappen auf den kopp, pullis um den hals und in bester posermanier los.


nach dem wir das haus vom ollen CM besucht hatten (sehr abgefahrene bude - anschauen!!!!) ging es die endlosen pisten entlang unterbrochen nur von diversen fotostops.



einen kleinen wermutstropfen hatte dieser trip allerdings. pünktlich zur mittagszeit überkam uns dann doch das verlangen nach fester nahrung. nur blöd, dass die bewohner abseits der touristischen institutionen ihre siesta sehr ernst nehmen.

verdammt blöd.

und die wahrscheinlichkeit, das hauptgericht mit den selben zutaten wie die vorspeise zu bestellen geht eigentlich auch gegen null. geschafft haben wir das trotzdem.

naja.

ich pack hier einfach mal noch n paar bilder hier rein und fertsch.

endlich.
der vorgarten vom ollen CM

im keller von CM

das posermobil

hell yeah! im hintergrund die höchste erhebung der insel (knapp 600m)

nobel ferien-sport-resort

nach 270km war dann auch dieser tag zu ende und irgendwann ging's dann auch wieder nach hause.

schlusswort: absolut sehenswert.

danke fürs zulesen.

Dienstag, 2. Februar 2010

urlaub - pt III

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"how much for a line?"

was sich jetzt nach einem ausschnitt aus einem händler-kunden-gespräch in einer dunklen seitengasse der hauptpromenade anhört war in wirklichkeit etwas viel schlimmeres.

BINGO.

zeit um über die animation im hotel zu berichten. jeden tag um die mittagszeit (also nach geschätzen 2 bier aber noch vor den harten sachen) kam so ein junger bursche um den pool geschlichen, der uns informierte welcher art die abendunterhaltung sein würde.
tagsüber war das ganze ja recht angenehm, da auf alberne pool-trink-spiele oder ähnliches komplett verzichtet wurde und um mich zuzuziehen brauch ich keinen animateur.

zu diversen kulturellen vorführungen (alter mann mit ukulele, raubvogelschau etc.) kam auf jeden fall immer ein bingo dazu. und ja - wir machten mit auch wenn der spannungsbogen eher einer waagerechten linie ähnelte. was diverse vodka con narranja doch aus einem menschen machen können ...

professorG aka die alte mehlsau versagte knapp - aber die gegenwehr einer handvoll energischer, durch scotch aufgepeppter rentner war einfach zuviel.

diese erwiesen sich auch bei diversen quizzes als harte gegner (ok, es war ein quiz zum hotel und seinem personal und da diese leute anscheinend schon seit der erfindung des pauschaltourismus hier abhingen waren die klar im vorteil).

allerdings nicht beim musikquiz. trotz energischem vorsagens des quizmasters fiel die lustige rentnergang raus und so war es ein remis zwischen uns und einer horde ultraadipöser engländerinnen. statt eines münzwurfes wurden die bingokugeln bemüht und ein geschickter kniff von professorG (aka der alte bescheißer) ließ die flasche sekt in unseren besitz wandern. inklusive eines "diploms".

und da der hank (aka professorG aka Lochmaster) auch noch im Killerpool (so ne art mehrspielervariante) siegreich war ging es öfter (sieg-)trunken in die heia.

den sekt haben wir dann aber doch am abreisetag unseren zimmermädchen überlassen.

comin up next: cruisin' the isle by car

danke fürs zulesen

Montag, 1. Februar 2010

urlaub - pt II

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tach,
ich mal wieder. mit der fortsetzung vom urlaubsbericht. was hätte man alles noch bloggen können? jahresrückblick, jahrzehntrückblick, gedanken zu weihnachten oder fasching. aber naja. war halt nicht in der stimmung dazu. demnext kommt auf jeden fall noch ein nachtrag zum wg-leben.

aber zurück zum urlaubsbericht. unser hotel war einfach mal nur genau auf unsere bedürfnisse zugeschnitten und unsere kontaktfrau des reisebüros hatte es wirklich geschafft, uns für einen bus-trip durch den landschaftlich interessanten süden der insel zu begeistern.

nach einem ziemlich feuchtfröhlichen montagabend ging es also am nexten morgen mit dem bus los. die reiseleiterin erzählte uns die ganze zeit in drei sprachen wissenswertes über die insel und ihre geologische vergangenheit.

einen kleinen wermutstropfen gab's allerdings auch: es regnete (und das bei 117mm niederschlag im jahr!) auf den nachbarinseln hatte es sogar verheerende überschwemmungen gegeben. aber nicht mit uns!

erster stop: der naturpark timanfaya.

ein wort: mondlandschaft. öde trostlos, nur wenige flechten und moose und dazu diverse demonstrationen der vulkanischen aktivität.

nur 4m unter der erde reichte die temperatur aus, um wasser innerhalb von 2 sekunden zum kochen zu bringen und dieses dann geysiresk nach oben zu schießen.

die unausweichliche gastronomische einrichtung des ortes (entworfen vom cesar) nutzte die erdwäme oder besser: hitze zum betreiben des grills.


danach gings mit dem bus(!) durch(!!) diverse vulkankrater(!!!) untermalt mit minimalistischer elektrofolklore und wagner - sehr beeindruckend.

nach einer mittagspause in yaiza (der saubersten stadt der insel)
das nächste naturschauspiel: el golfo. ein riesiger halber vulkankrater, dessen andere hälfte sich schon das meer einverleibt hatte.

und jetzt sage nochmal einer, dass wir uns keine kultur angetan hätten.


weiter ging es nach los hervideros (ziemlich wilder küstenabschnitt) und zu einer weinverkostung nach ... ääähm ... la geria. der wein war jetzt nicht soooooo berauschend (im doppelten wortsinn), der rotwein war sogar richtig albern (so trocken, dass er stiebte). aber interessant war die art und weise des anbaus.

in tausenden kleinen kratern stand jeweils ein weinstock und jeder krater war von einer handgesetzten kleinen mauer umgeben.

was für ein aufwand! und dann das ergebnis :(

zur verteidigung muss allerdings gesagt werden, dass der lokale 0815 tafelwein perfekt zum essen war.


am abend waren wir dann wieder im hotel, wo der übliche abendliche ablauf begann:
- bierchen
- apperetif
- lecker essen
- noch mehr bierchen und mixgetränke
- danach noch ein paar drinks zum mitnehmen

und stromberg im deutschen tv - klassischer dienstag halt.

... und professor G, der natürlich vor der glotze einschlief.

danke fürs zulesen.