Dienstag, 2. Februar 2010

urlaub - pt III

"how much for a line?"

was sich jetzt nach einem ausschnitt aus einem händler-kunden-gespräch in einer dunklen seitengasse der hauptpromenade anhört war in wirklichkeit etwas viel schlimmeres.

BINGO.

zeit um über die animation im hotel zu berichten. jeden tag um die mittagszeit (also nach geschätzen 2 bier aber noch vor den harten sachen) kam so ein junger bursche um den pool geschlichen, der uns informierte welcher art die abendunterhaltung sein würde.
tagsüber war das ganze ja recht angenehm, da auf alberne pool-trink-spiele oder ähnliches komplett verzichtet wurde und um mich zuzuziehen brauch ich keinen animateur.

zu diversen kulturellen vorführungen (alter mann mit ukulele, raubvogelschau etc.) kam auf jeden fall immer ein bingo dazu. und ja - wir machten mit auch wenn der spannungsbogen eher einer waagerechten linie ähnelte. was diverse vodka con narranja doch aus einem menschen machen können ...

professorG aka die alte mehlsau versagte knapp - aber die gegenwehr einer handvoll energischer, durch scotch aufgepeppter rentner war einfach zuviel.

diese erwiesen sich auch bei diversen quizzes als harte gegner (ok, es war ein quiz zum hotel und seinem personal und da diese leute anscheinend schon seit der erfindung des pauschaltourismus hier abhingen waren die klar im vorteil).

allerdings nicht beim musikquiz. trotz energischem vorsagens des quizmasters fiel die lustige rentnergang raus und so war es ein remis zwischen uns und einer horde ultraadipöser engländerinnen. statt eines münzwurfes wurden die bingokugeln bemüht und ein geschickter kniff von professorG (aka der alte bescheißer) ließ die flasche sekt in unseren besitz wandern. inklusive eines "diploms".

und da der hank (aka professorG aka Lochmaster) auch noch im Killerpool (so ne art mehrspielervariante) siegreich war ging es öfter (sieg-)trunken in die heia.

den sekt haben wir dann aber doch am abreisetag unseren zimmermädchen überlassen.

comin up next: cruisin' the isle by car

danke fürs zulesen