Montag, 1. Februar 2010

urlaub - pt II

tach,
ich mal wieder. mit der fortsetzung vom urlaubsbericht. was hätte man alles noch bloggen können? jahresrückblick, jahrzehntrückblick, gedanken zu weihnachten oder fasching. aber naja. war halt nicht in der stimmung dazu. demnext kommt auf jeden fall noch ein nachtrag zum wg-leben.

aber zurück zum urlaubsbericht. unser hotel war einfach mal nur genau auf unsere bedürfnisse zugeschnitten und unsere kontaktfrau des reisebüros hatte es wirklich geschafft, uns für einen bus-trip durch den landschaftlich interessanten süden der insel zu begeistern.

nach einem ziemlich feuchtfröhlichen montagabend ging es also am nexten morgen mit dem bus los. die reiseleiterin erzählte uns die ganze zeit in drei sprachen wissenswertes über die insel und ihre geologische vergangenheit.

einen kleinen wermutstropfen gab's allerdings auch: es regnete (und das bei 117mm niederschlag im jahr!) auf den nachbarinseln hatte es sogar verheerende überschwemmungen gegeben. aber nicht mit uns!

erster stop: der naturpark timanfaya.

ein wort: mondlandschaft. öde trostlos, nur wenige flechten und moose und dazu diverse demonstrationen der vulkanischen aktivität.

nur 4m unter der erde reichte die temperatur aus, um wasser innerhalb von 2 sekunden zum kochen zu bringen und dieses dann geysiresk nach oben zu schießen.

die unausweichliche gastronomische einrichtung des ortes (entworfen vom cesar) nutzte die erdwäme oder besser: hitze zum betreiben des grills.


danach gings mit dem bus(!) durch(!!) diverse vulkankrater(!!!) untermalt mit minimalistischer elektrofolklore und wagner - sehr beeindruckend.

nach einer mittagspause in yaiza (der saubersten stadt der insel)
das nächste naturschauspiel: el golfo. ein riesiger halber vulkankrater, dessen andere hälfte sich schon das meer einverleibt hatte.

und jetzt sage nochmal einer, dass wir uns keine kultur angetan hätten.


weiter ging es nach los hervideros (ziemlich wilder küstenabschnitt) und zu einer weinverkostung nach ... ääähm ... la geria. der wein war jetzt nicht soooooo berauschend (im doppelten wortsinn), der rotwein war sogar richtig albern (so trocken, dass er stiebte). aber interessant war die art und weise des anbaus.

in tausenden kleinen kratern stand jeweils ein weinstock und jeder krater war von einer handgesetzten kleinen mauer umgeben.

was für ein aufwand! und dann das ergebnis :(

zur verteidigung muss allerdings gesagt werden, dass der lokale 0815 tafelwein perfekt zum essen war.


am abend waren wir dann wieder im hotel, wo der übliche abendliche ablauf begann:
- bierchen
- apperetif
- lecker essen
- noch mehr bierchen und mixgetränke
- danach noch ein paar drinks zum mitnehmen

und stromberg im deutschen tv - klassischer dienstag halt.

... und professor G, der natürlich vor der glotze einschlief.

danke fürs zulesen.