Montag, 9. November 2009

Ü30?!? - WÜ30!!!

und noch einmal: tach!

ums kurz zu machen: der onkel war am samstag auf einer Ü30 party.

in der stadthalle karl-marx-stadt.

nach 2jährigem verweigern solcher veranstaltungen traute ich mich dann doch einmal in den kulturellen abgrund. begleitet wurde ich von - nun ja, nennen wir ihn joseph k.

ab ging's mit dem bus in die großstadt (in diesem wurde das vergessen der geldkarte festgestellt - ein problem welches meisterhaft von ernst eiswürfel gelöst wurde).

der eintritt? dem alter angemessen. stolze 15 €uros.

erster check: bar.
nun gut, vorher musste noch in die einzige akzeptierte währung - wertmarken - umgetauscht werden. dann aber gab's einen leckeren mai tai.


im bild: joseph k.

zweiter check: gäste.
hmmm. zum (subjektiv) größten teil nicht wirklich über 30 sondern weit über 30. da haben einige echt schon an der 50 gekratzt. diese wiederum ließen sich in zwei gruppen teilen: pärchen (wieso wird das eigentlich nicht mit zwei "ä" geschrieben??) in normaler ausgeh-kluft und aufgebratzelte singles - halt nur teilweise etwas welk.
ok - es war auch noch normales partyvolk anwesend, aber das fiel irgendwie nicht so richtig auf.

dritter check: musik.
wie befürchtet. fünf floors (fetenhits, chartbreaker, disco fox, ritmo latino und clubsounds) sowie eine piano-lounge - quasi ein chillout für's erwachsene publikum, extrem gute idee und sehr nice - luden zum quatschen und tanzen ein.

fetenhits: naja. ausbaufähig. hat mich jetzt nix dahingezogen, denn beim rundgang kam da gerade irgend n mist.

chartbreaker: stellenweise richtig gut weil 90er. aber auch dort: ungefragt 80er musik.

disco fox: sag ich jetzt mal nix zu. ist nicht mein ding. ganz und gar nicht. brrrrrrrrrr.

ritmo latino: muss man mögen. ein beliebter tummelplatz von tanzschulteilnehmern und ewig-auf-die-selbe-spanische-insel-flieg-leuten.

nach zwei, drei getränken landeten wir dann auf dem clubsounds floor. eher mein ding. und so wurden dann dort sogar ein wenig die beine im takt der musik bewegt. ausgang zum raucherbereich war auch gleich da. also anker geworfen.

irgendwann ging's dann mit dem taxi gen heimat (merke: nie ins erstbeste taxi einsteigen - der fahrer war irgendwie komisch).

fazit: abgesehen vom altersschnitt und vom eintrittspreis ganz ok. jetzt nicht so der oberbringer aber ausbaufähig. vielleicht ein wenig zu hell und zu leise. positiv: keiner war so richtig fullsteif (noch nicht mal wir) und ärger/randale gab's auch nicht (hab zumindest nix mitbekommen).

irgendwie hab ich nen 90er hiphop/house floor vermisst...

danke fürs zulesen.

3 Kommentare :

kasn hat gesagt…

huhu henk :D

übrigens is deine kommentfunktion hier voll scheiße!!!! geht nur mit mühe (dh. tabs) versuchs mal selber

Ralf hat gesagt…

WÜ30-hehe. Seid Ihr schon soooo verzweifelt ? Was soll denn da an spaltbarem Material rumlaufen ? Und sagt nicht, daß ihr wegen der Mucke oder den billigen Drinks dort gewesen seid, nunu.Andererseits wird man wahrscheinlich in der normalen Disse schon mal an der Bar respektvoll vorgelassen und gefragt, wie es sich so in friedhofsnähe wohnt...ein jammer.
Party on Wayne !

Anonym hat gesagt…

test